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Wiesbaden Cross Cup 2019

Der RC 1900 Bierstadt e.V. veranstaltet am 03.11.2019 auf dem Hofgut Adamstal den "Wiesbaden Cross Cup 2019". Los geht es um 11 Uhr mit verschiedenen Workshops zur Erlernung/Verbesserung der Fahrtechnik.
Ab 13 Uhr kann das erlernte dann in 2 verschiedenen Trainingsrennen angewandt werden.

Details finden Sie hier: https://www.facebook.com/events/2453238044998953/

Nachruf Gerhard Seib

Zum Heimgang unseres Sportkameraden Gerhard Seib entbietet der Radsportbezirk Nassau seine Anteilnahme.

Durch seinen Vater Arthur Seib kam er schon früh zum Hallenradsport. Als 10 Jähriger 1947 eingetreten in seinen RC 1900 Bierstadt war Gerhard mehr wie 30 Jahre aktiver Radballer. Die größten Erfolge errang Gehrhard mit seinem langjährigem Partner Wilfried Roßmann.

Nach seiner aktiven Zeit als Radsportler erwarb sich Gerhard Achtung als Ehrenamtler. Vom Trainer bis zum Vorsitzenden stand Gerhard seinem Verein bei. Auch gesellschaftliche Ereignisse organisierte Gerhard vorbildlich wobei der Länderkampf BRD-CSSR 1986 der Höhepunkt seines Schaffens war.

Parallel zu seiner Vereinstätigkeit begleitete Gerhard über 20 Jahre im Radsportbezirk Nassau verschiedene Ehrenämter in der Verbandsarbeit vom Beisitzer, Kassenprüfer bis zum langjährigen 2. Vorsitzenden erfüllte Gerhard seine Aufgaben mit großem Wissen und Tatkraft.

Gerhards Platz in der Ahnentafel des Radsportbezirks Nassau werden wir in Ehren halten und bedanken uns für sein Wirken in unserer Mitte.

Johann Ratay, 2. Vorsitzender, Radsportbezirk Nassau - Wiesbaden, den 10.10.2019

MTB-Fachwartetag 2019

Hier finden Sie die Einladung zum MTF-Fachwartetag des HRV am Freitag den 01.11.2019.

 

Einladung zum Fachwartetag

Radsportaktionen im Rahmen des Stadtfest Wiesbaden 2019

Am Sonntag, den 29.09.2019 von 15-16 Uhr, werden sich auf der großen Bühne am Dernschen Gelände Topsportler aus der Kunstradszene unserer Region, mit Ihrer Wettkampfkür vorstellen. Darüberhinaus wird der Wiesbadener Radfachhandel eine Show der neusten Radmodelle, sowie funktionale und schicke Radbekleidung präsentieren.

Eine Huldigung der Radsporthelden aus den 50ziger bis 80ziger Jahren

Als einen besonderen Beitrag, zu dem hundertjährigen Jubiläum des „Gelben Trikots“ der Tour de France, werden im Rahmen dieser „Show“, auch kultige, orginal historische Rennräder und die damalige, zeitgemäße Radsportkleidung gezeigt.

Aktion "Stadtradeln"

Ein weiterer Programmpunkt ist die Preisverleihung, an besonders aktive „Kilometerfresser“ im Rahmen der Aktion „Stadtradeln“, die im Juni drei Wochen lang in Wiesbaden durchgeführt wurde..

Wiesbaden und die Dominanz des Automobils

Ursprünglich wollten die radsporttreibenden Vereine (RSC / RC Bierstadt/ RV Hochheim) zusätzlich ein „Eliminator-Sprintradrennen“, auf der Wilhelmstrasse oder ersatzweise auf der Paulinenstraße und eine Sightseeingtour auf Rädern durch Wiesbaden veranstalten, doch fehlten hierzu aus unterschiedlichen Gründen die Genehmigungen der Straßenverkehrsbehörde und des Grünflächenamtes. Im Gegensatz zu dem geplanten Radrennen wird, wie in den letzten Jahren, auch beim diesjährigen Stadtfest der ungebrochene, in Wiesbaden seit Jahrzehnten gehuldigte Automobilkult, mit einer großen Autoausstellung auf dem Schlossplatz „zelebriert“. Eine Sensibilisierung des zeitgemäßen und hoch aktuellen Themas "Alternative Verkehrsplanung" und das Rad, als alternatives, umweltfreundliches Fortbewegungsmittel, ist in dieser Stadt nahezu Fehlanzeige. Ein aktives Umdenken hin zu einer ernst gemeinten CO2 Reduzierung und einer nachhaltigen Umweltpolitik sieht, in letzter Konsequenz anders aus. Kein Mut zur Positionierung der Stadtpolitk, ist auch deutlich an den städtischen Maßnahmen, z.B. beim  Ausbau des „Fahrradwegenetzes“ zu erkennen. Was hat das alles mit Radsportveranstaltungen bei einem Großereignis, wie dem Stadtfest in Wiesbaden zu tun? Diese Frage ist sehr einfach zu beantworten; es wäre für diese Stadt und den Menschen dieser Stadt, eine große Chance gewesen, den vielen tausenden  Besuchern, ein anderes Bild zu den "großen Themen dieser Zeit" zu präsentieren und das Fahrrad zumindest alternativ mit Aktionen, symbolisch neben das Automobil zu stellen! 

Das langsame Sterben einer Sportart die einmal eine Domäne in der Landeshauptstadt Wiesbaden war

Absagen, Genehmigungsverweigerungen, hohe behördliche Auflagen und große Kosten zur Durchführung von Radrennsportveranstaltungen in der Stadt, sind bedauerlicherweise, inzwischen in Wiesbaden, aber auch leider  in ganz Deutschland, so normal, wie die einstigen Großereignisse im Radsport (z.B. die Deutschland Tour, Deutsche Straßenmeisterschaften oder die Tour de France) vor mehr als 10 bis 30 Jahren.In dieser Zeit war Wiesbaden eine Hochburg des Radrennsports in Deutschland! Dieses "Defizit" hat unter anderem zur Folge, dass Radsportvereine einen deutlichen "Mitgliederschwund" in den letzten Jahren zu verzeichnen haben. Aber schaut man auf die große Bühne der weltweiten Radsportsevents, mit großem Showpotential und großen finanziellen Umsätzen in Millionenhöhe, wie die großen Landesrundfahrten, dann stellt sich für den branchenfremden Betrachter gar nicht die Frage, wozu man die Radsportvereine vor Ort, für eine qualitativ hohe und lebendige Nachwuchsarbeit und -förderung benötigt und wozu kommunale- und regionale Straßenrennen wichtig sind. Solange ein Emanuel Buchmann, der in den letzten Wochen bei der „Tour de France“ die Deutsche Nation mit seinen außergewöhnlichen Leistungen begeisterte, vom Himmel fällt, ist die "bundesdeutsche Sportwelt" in Ordnung.
Wenn man den "Niedergang" einer Sportart verhindern will, muss man jetzt sofort handeln! Veränderungen auf der Grundlage des Wissens um die kausalen Zusammenhänge von Basisarbeit in den Vereinen und Spitzen- und Profisport und von Nachwuchs- und Amateurrennen und der "Tour de France" sind wichtig um die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können.

Ein "RunderTisch" aller Entscheidungsträger aus Politik, Behörden und Radsportvereinen

Eine Unterstützung der Nachwuchsarbeit in den Vereinen, Zugang zu den Schulen und die Veranstaltung von Radrennen, muss in dieser Stadt wieder eine Selbstverständlichkeit werden. Ein Dialog von Politik, Behörden und den Wiesbadener Vereinen ist dringend notwendig um diese Ziele zu erreichen und den "schleichenden" Prozess des "Niedergangs" der Sportart Radrennsport zu stoppen!

Jürgen Gräber 1. Vorsitzender des Radsportbezirk Nassau