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  • 2016-ratay-Sportlerehrung
  • Die Fachwartin des HRV plant eine Fortbildung Breitensport zur Verlängerung der Trainer-/Übungsleiter Lizenz.

    Ich bitte alle Vereine die RTFs veranstalten zu prüfen, ob hierzu ein Interesse besteht und ob es ÜbungsleiterInnen gibt die eine solche Veranstaltung organisieren und durchführen können.

    Es wäre schön wenn wir im Bezirk Nassau eine passende Fortbildung auf die Beine stellen könnten.

    gez. Jürgen Gräber
  • trailopening
  • 13. Stadtmeisterschaften

    Liebe Radsportfreunde, hier findet ihr Informationen zu den 13. Offenen Stadtmeisterschaften 2017: Poster Laporello Renndetails


  • Sportstättenbau

    Liebe Radsportfreunde, hier findet ihr einen Artikel zum Bau einer neuen Sportstätte für den Radsport am Beispiel der BMX-Arena Ahnatal. Viel Spaß beim Lesen!
    Weitere Infos für einen Streckenbau gibt es auf pumptrack.info.

  • Rückblick & Ausblick

    Liebe Radsportfreunde, es ist schon ein wenig Tradition geworden, das vergangene Jahr mit euch Revue passieren zu lassen und einen Überblick über unsere geplanten Aktivitäten für das neue Jahr zu geben.

    Viel Spaß beim Lesen!
  • Sportlerehrung

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  • Eröffnung MTB-Strecke an Schläferskopf

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Neujahrsgruß des 1. Vorsitzenden des Radsportbezirk Nassau

Ein großes Sportjahr 2016, mit den Olympischen Sommerspielen und den Paralympics in Rio, der Fußball- Europameisterschaft in Frankreich und anderen Großereignissen in den unterschiedlichsten Sportarten ist zu Ende. Es gab viel Licht und Glanz, große Erfolge, superlative Rekorde und Emotionen, aber auch viel Schatten und Abgründe des pervertierten Sports, mit den umfangreichen Doping-, Korruptions- und Manipulationsenthüllungen sowie Betrug und zu vielen Skandalen rings um das sportliche Geschehen. Die Abhängigkeit des Hochleistungssport vom "großen Geld" und von Sponsoren dominiert immer mehr den medialen Sport und ist zu einer unübersehbaren, ernsthaften Bedrohung der sportlichen Werte mutiert. Im Spitzensport werden schwindelerregende Millionensummen erwirtschaftet und umgesetzt. Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, die ihre Millioneneinkünfte mit raffinierten Steuertricks dem Staat entziehen, oder nachweislich des Dopingmissbrauchs überführt wurden, werden ungeachtet dessen von den Medien nach wie vor als Idole und Vorbilder gefeiert. Wenn immer wieder in der täglichen TV- Berichterstattung und in der Presse der "Tour de France" und bei anderen großen Sportevents diese Sportlerinnen und Sportler "heroisiert" werden und ihre sehr zweifelhaften, betrügerischen "Erfolge" in besonderer Weise beschönigt und gewürdigt werden, macht sich der Sport unglaubwürdig. Sportlerinnen und Sportler die auf die unverzichtbare Unterstützung durch die Stiftung "Deutsche Sporthilfe" angewiesen sind, erscheinen auf diesem Hintergrund als die Dummen, wenn zudem Fördergelder reduziert und gestrichen werden und wenn zugleich die Politik und die Sportdachverbände mehr Medaillen einfordern. Ein fataler Widerspruch, der durch den Schulterschluss von Politik und Spitzenverbände mit u.a. einer erst kürzlich verabschiedeten "Spitzensportreform", aus meiner ganz persönlichen Sichtweise eine Fehlentwicklung ist.

Trotz alledem, gibt es andererseits aber auch ein freundliches und optimistisches Gesicht des Sports, das unsere Vereine und Schulen täglich vorleben und das geprägt ist von einer aufopferungsvollen, ehrenamtlichen Arbeit und somit einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert hat. Wir bewundern das Engagement von Trainerinnen und Trainer, Sportlehrkräften, Betreuerinnen und Betreuer von Mannschaften und einzelnen Sportlern, im Trainings- und Übungsbetrieb und bei Wettkämpfen auf Vereins- und Schulebenen, sowie von Vorstandsmitgliedern in der notwendigen Verwaltung unserer Vereine. Wir erleben zudem das Sporttreiben von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren, von Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung und mit und ohne Migrationshintergrund in Vereinen und in vereinsübergreifenden zum Teil unorganisierten Gruppen bei ihrer Freizeitgestaltung. Das macht uns Stolz und motiviert uns weiter zu machen und sich auch weiterhin für diese gesellschaftlich so wichtige Aufgabe zu engagieren.

Ich danke ALLEN für diese gesellschaftlich, unersetzbare und für unsere Sportlerinnen und Sportler wichtige Arbeit. ES IST GROSSARTIG TEIL IN DIESEM SYSTEM ZU SEIN!

Ich danke aber auch der Stadt Wiesbaden, unserem Oberbürgermeister und Sportdezernent Sven Gerich und seinem Sportamtsleiter Karsten Schütze und Team für die Unterstützung unserer Wiesbadener Radsportvereine!

Allen Vereinen und Sportlerinnen und Sportler in unserem Radsportbezirk Nassau wünsche ich für das Jahr 2017 viele Erfolge, viele Glücksmomente und viel Spaß! 

Jürgen Gräber

In eigener Sache

Radsport im Radsportbezirk Nassau zwischen Tradition und Moderne, Ehrenamt und Professionalisierung, Kameradschaft und Leidenschaft!

Seit 135 Jahren steht unser Radsportbezirk- Nassau in Wiesbaden und der Region zwischen Limburg, Idstein, Bad Schwalbach, Rüdesheim und Hochheim für Tradition und große Erfolge, sowohl auf der Straße, der Bahn, im Gelände als auch in der Halle.

Viele Deutsche Meistertitel, erfolgreiche Teilnahmen an Europa- und Weltmeisterschaften sowie an Worldcups sind ein Beispiel für die gute Arbeit, die unsere 32 Vereine im Bezirk kontinuierlich geleistet haben. Im Wandel der Zeit hat sich das Gesicht des Sports auch im Radsport verändert. Die ehrenamtliche Vereins- und Verbandsarbeit steht kontrovers zu der zunehmenden Professionalisierung und professionellem Anspruchsdenken.

Viele unserer Vereine haben auf diese Entwicklung reagiert und ihr Profil und Angebot erweitert oder verändert. Neu gegründete Vereine mit anderen Zielsetzungen sind hinzugekommen. Neben den traditionellen und bewährten Angeboten wurden innovative Trendsportarten wie Enduro, BMX, Trail, Downhill, 4Cross, Einradsport- Freestyle und die inzwischen etablierten Disziplinen Mountainbike und Cyclocross in das Programm aufgenommen.

Die grundsätzliche Ausrichtung der Jugendförderung ist jedoch weiterhin von Fortbestand und eine tragende Säule der Vereinsarbeit geblieben. Inzwischen haben unsere Vereine zunehmend vor Ort mit Schulen Arbeitsgemeinschaften als Kooperationsprojekte im Ganztag- und Nachmittagsunterricht aufgenommen und sich damit Zugang zur Generierung neuer Mitglieder geschaffen. Vor diesem Hintergrund konnten die Mitgliederzahlen, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, gesteigert werden.

Aktuell hinzu gekommen ist eine neue zeitgemäße Aufgabe, welche die Integration, von zum größten Teil verfolgten Menschen und Flüchtlingen, die zu uns kommen, um sich in unserer Gesellschaft eine neue Existenz aufzubauen und sich in unserer Mitte integrieren wollen, zum Ziel hat. Bei dieser gesellschaftlichen Herausforderung, Migration und Integration, sind unsere Vereine über die nächste Generation hinaus, in besonderem Maße in der Pflicht.

Der demografische Wandel unserer Gesellschaft ist ein weiteres Themen- und Bewegungsfeld, auf das unsere Radsportvereine reagieren müssen. Die Zuwendung zum Behindertensport sowie die Erweiterung inklusiver Sportangebote gilt es zu verfolgen und zu fördern. Auch die Dopingbekämpfung ist ein Arbeitsschwerpunkt der auf der Agenda für uns alle ganz oben stehen muss.

Der Bezirksvorstand bekennt sich unmissverständlich und kompromisslos gegen DOPING, Betrug und Manipulationen im Sport! Die Funktionsträger im Radsportbezirk Nassau verstehen sich nach ihrem Selbstverständnis in der Außenwirkung, als Interessenvertreter und als Bindeglied der radsporttreibenden Vereine gegenüber Kommunen, Verbänden, gleich welcher Art und der Öffentlichkeit. Im Inneren sind die Vorstandsmitglieder in ihren unterschiedlichen Funktionen und Kompetenzen Anlaufstelle für Informationen, bieten als Serviceleistung u.a. Hilfestellung bei vereinsrelevanten Fragen und Problemen an und Beraten bei der Durchführung von Veranstaltungen.

Im Vorstand hat es Anfang des Jahres 2016 Veränderungen gegeben. Unser 1. Vorsitzender Johann Ratay ist nach 8 Jahren erfolgreicher Arbeit in das zweite Glied zurückgetreten, wird aber weiterhin als 2. Vorsitzender des Bezirksvorstands seine Erfahrung und sein Knowhow in die Vorstandsarbeit einbringen. Als Vize – Präsident Hallenradsport im Hessischen Radfahrerverband ist er zudem in einer verantwortungsvollen Position.

Seine jüngsten Verdienste für den Radsportbezirk Nassau sollen an dieser Stelle noch einmal in Erinnerung gerufen werden. So ist und war er u.a. federführend verantwortlich für den Bau einer Cross Country-Trainingsstrecke am Schläferskopf in Wiesbaden, sowie für die Durchführung eines Radball- Worldcups in Wiesbaden, der Organisation und Durchführung der Veranstasltung "Tag der Vereine" mit Themenschwerpunkt Radsport, der Einrichtung eines Seniorentreffs und vieles mehr.

135 Jahre Radsportbezirk Nassau stehen für Kameradschaft und Einigkeit, Tradition, Innovation, Fortschritt und Erfolg, Werte die es auch in Zukunft zu pflegen gilt. Sport verbindet!

Jürgen Gräber 1.Vorsitzender